Persönliches


Die Europakandidatin Dr. Kornelia Kimpfel wurde 1956 als jüngstes von fünf Kindern geboren. Da ihre Familie wegen der Teilnahme des Vaters an den Volksaufständen vom 17. Juni 1953 von Ost- nach West-Berlin flüchten musste, war sie schon frühzeitig für die Begriffe „Freiheit“ und „Recht“ sensibilisiert. PersonDas zeigte sich bereits während der Schulzeit, wo sie ein besonderes Engagement für andere Menschen entwickelte.

Aus ihrer Tierliebe erwuchs schon vor dem Abitur ihr Berufswunsch : Sie wollte Tierärztin werden!  Ohne finanzielle Unterstützung des Elternhauses oder des Staates ein Studium zu schaffen, war nicht einfach. Entbehrungen  und Disziplin sind Kornelia Kimpfel daher nicht fremd. Ihre Charakterstärke und Beharrlichkeit halfen ihr, durch Fleiß, Sparen, Verzichten und Jobben die Approbation an der Freien Universität Berlin zu erlangen. Der Traum „Tierärztin“ wurde Wirklichkeit.

In die Zeit nach ihrer Promotion zur Dr.med.vet. fiel der Untergang der DDR und die deutsche Wiedervereinigung. Für die junge Tierärztin bedeutete das, dort weiterzumachen, wo ihr Vater durch die erzwungene Flucht aufhören musste: an der demokratischen Entwicklung in der ehemals sowjetisch besetzten Zone mitzuwirken. Sie zog deshalb kurz nach der Wende nach  Kleinmachnow und gründete dort ihre eigene Tierarztpraxis. So wurde aus dem einstigen Flüchtlingskind eine lebensfrohe und selbständige „Unternehmerin“ in der alten Heimat ihrer Eltern.
Schnell merkte sie jedoch, dass in der Verwaltung des Ortes und in der Kommunalpolitik vieles schief lief. Aber nur durch Jammern ändert sich nichts. Also tat sich Kornelia Kimpfel mit einigen Mitbürgern zusammen und gründete die Bürgerinitiative "Vernunft für Kleinmachnow". Die Versammlungen fanden jede Woche im Wartezimmer ihrer Kleintierpraxis statt. Die Unzufriedenheit über den Bürgermeister und die Kommunalpolitik, über die Verwaltung und die Entwicklung des Ortes in Kleinmachnow nahm  zu, so dass  zwischenzeitlich noch 26 andere Bürgerinitiativen im Ort entstanden. Kornelia Kimpfel musste einen Schritt weiter gehen; als langjähriges, wenn auch stilles Mitglied der FDP, zog es sie zu den Liberalen. Die FDP in Kleinmachnow hatte damals nur vier Mitglieder. Diese Mitgliederzahl reichte nicht für die Gründung eines Ortsverbandes. Also ergriff  sie die Initiative und warb mit viel Herz für die Sache innerhalb weniger Wochen in vielen Einzelgesprächen vierzehn neue Mitglieder für die FDP an. Die Gründung eines eigenen Ortsverbandes und damit strukturierte Arbeit für die Kleinmachnower war gesichert.

2003 trat Kornelia Kimpfel für die FDP bei den Kommunalwahlen in Kleinmachnow an. Dank eines sehr persönlichen und engagierten Wahlkampfes konnte sie ein Mandat im Kleinmachnower Gemeinderat erringen. Sie musste hier sehr voraus denkend und kompromissbereit vorgehen. Um konstruktive und effektive Oppositionsarbeit leisten zu können, begründete sie als einzige FDP-Vertreterin eine Fraktionsgemeinschaft mit der CDU. Von dieser wurde sie zur stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden gewählt.

Im Jahre 2004 wurde  sie stellvertretende Kreisvorsitzende der FDP im Landkreis Potsdam-Mittelmark. Beruflich blieb sie ununterbrochen die engagierte Tierärztin mit wachsender eigener Praxis.

Nach einigen Jahren der Arbeit im Gemeinderat wurde einem CDU-Mitglied klar, dass er für die falsche Partei arbeite und er in der falschen Partei Mitglied sei. Ihm imponierte die Arbeit der FDP-Frau. Nach intensiven Gesprächen mit ihr trat er aus der CDU aus und in die FDP ein. Von nun an hatte die FDP zwei Gemeindevertreter und konnte eine eigene Fraktion gründen. Folgerichtig kündigte Kornelia Kimpfel den Fraktionsvertrag mit der CDU und wurde Fraktionsvorsitzende der neuen FDP-Fraktion.

„Es konnte manches zum Guten gewendet, manches angestoßen, und es konnte viel Falsches verhindert werden“,  sagt sie heute über ihre erste Legislaturperiode.

Im Herbst 2008 trat Kornelia Kimpfel erneut zur Kleinmachnower Kommunalwahl an. Im Gegensatz zur ersten Wahl führte nunmehr eine ganze Reihe engagierter Persönlichkeiten einen überzeugenden Wahlkampf für die FDP und für die eigene Person. Die FDP verdoppelte  ihre Stimmzahlen und stellt diesmal drei eigene Abgeordnete in der neuen Gemeindevertretung. Frau Dr. Kimpfel wurde als Fraktionsvorsitzende wiedergewählt.
Gezielt arbeitet sie an einer sachbezogenen Zusammenarbeit mit anderen Parteien und Wähler-Initiativen in Kleinmachnow, um der großen Koalition von CDU, SPD und Linke konstruktiv etwas entgegenzusetzen.

In den letzten 50 Jahren hat sich allerdings außerhalb von Kleinmachnow und außerhalb des wiedervereinigten Deutschlands eine weitere und höhere politische Ebene konkretisiert, die Europäische Gemeinschaft. Nach außen dokumentiert sich das in der Einheitswährung Euro, der die D-Mark als Symbol für Aufstieg und  Wohlstand  für ganz Europa abgelöst hat. Auch dokumentiert sich der Aufstieg in einer kontinuierlich wachsenden Zahl von Staaten, die Mitglied in der Europäischen Union sind und werden. Viele Entscheidungen, die unser aller persönliches Leben täglich betreffen, werden in Brüssel und Straßburg gefällt von der Europäischen Union.

Kornelia Kimpfel will sich dort den deutschen wie den europäischen Belangen widmen und auf dieser Ebene besonders für Freiheit und Recht eintreten:
- Zukunftsorientierte Energiepolitik und damit massive Förderung von Forschung und Entwicklung von neuen Energieträgern, um die Unabhängigkeit von Öl und Gas und deren Lieferländern zu gewährleisten.

- Neue Orientierung der Agrarpolitik: Abbau der überbordenden Subventionen und Transparenz der Märkte und der Produkte für den Verbraucher.

- Priorität für Forschung und Bildung für die Zukunftsorientierung unseres Landes.
- EU-Rechtssetzung nur durch das Europäische Parlament.
Sehr viele europäischen Normen werden nicht von der Europäischen Gemeinschaft, sondern von der Europäischen Union geschaffen. Beide Gemeinschaften sind allerdings – auch wenn immer nur von der „EU“ die Rede ist – strikt voneinander zu trennen. In der Europäischen Union ist der Rat der Fachminister bzw. der Staats- und Regierungschefs alleiniges Gesetzgebungsorgan. Das Parlament hat keine gesetzgeberische Funktion, sondern nur Anspruch auf Anhörung. Das heißt, dass die jeweiligen Fachminister, so sie sich denn einig sind, allein über die Gesetze und damit bisweilen auch über die Einschränkung von Grundrechten entscheiden. Diese Ermächtigung von Exekutivorganen ist nur schwer erträglich. Sie wird erst enden, wenn der Unionsvertrag entsprechend geändert wird. Im Vertrag von Lissabon ist vorgesehen, dass die Kompetenzen des Parlaments auch für die Europäische Union gelten sollen. Das Schicksal des Lissaboner Vertrages ist allerdings ungewiss. Dass Kompetenzen der Europäischen Union abgebaut werden, ist kaum zu erwarten. Notwendig ist die parlamentarische Kontrolle, wie sie für die Gesetzgebung in einer Demokratie maßgeblich ist. Das Parlament muss gestärkt werden. Seine Kompetenzen müssen auch für die Europäische Union gelten.
Daher kandidiert Dr. Kornelia Kimpfel als Spitzenkandidatin der FDP des Landes Brandenburg für das Europäische Parlament.

Frau Dr. Kimpfel bittet um Ihre Stimme. Für eine bürgerliche Politik, für die FDP als Partei des Bürgertums und  für ein Europa mit Herz und Verstand!

Am 7. Juni 2009 findet in Berlin und Brandenburg die Wahl zum Europäischen Parlament statt. Diese Wahlentscheidung ist wichtig für Sie und Ihr zukünftiges Leben! Ihre Zukunft wird zunehmend von Europa bestimmt!

Nehmen Sie daher die Wahl an, geben Sie Ihre Stimme ab!