Amtierender Bürgermeister lädt zum Seeberg ein
KIMPFEL: Vereinbart war Treffen nach der Wahl


Kleinmachnow: Trotz anders lautender Absprache mit den Fraktionsvorsitzenden aller Parteien und Bürgerinitiativen hat der Gemeinde-Kämmerer in seiner Funktion als amtierender Bürgermeister doch noch vor der Bürgermeisterwahl zum Seeberg in sein Büro geladen. Wie schon bei der Runde am 11. März geht es jetzt am Donnerstag erneut um den Kauf des Grundstücks der Waldorfkita und den noch nicht fertig gestellten Bebauungsplan für die Internationale Schule BBIS sowie die Hakeburg mit dem Hotelkomplex und dem Biergarten. Auf den Vorschlag der FDP-Fraktion, diese beiden Komplexe bei der Planaufstellung zu trennen, mochte sich der amtierende Bürgermeister zuletzt nicht einlassen. So konnte man sich nur darauf verständigen, die nächste Gesprächsrunde im April mit dem dann neu gewählten Bürgermeister abzuhalten. „Warum der amtierende Bürgermeister sich so kurz vor der Stichwahl an diese Abmachung nicht mehr halten mag, wird er uns spätestens bei dem Treffen eröffnen müssen“, verlangt FDP-Fraktionsvorsitzende KORNELIA KIMPFEL Aufklärung. Sie hat Verständnis, dass BBIS und Waldorfschule ungeduldig sind und „aufs Tempo drücken.“ Es sei jedoch einzig und allein des früheren Bürgermeisters Entscheidung gewesen, dass die Seeberg-Planungen für die Februar-Sitzung der Gemeindevertretung von der Tagesordnung genommen worden sind. Übrigens seien, so KIMPFEL, diesmal nicht nur die Fraktionsvorsitzenden geladen, sondern auch der Rechtsbeistand der Internationalen Schule sowie Mitarbeiter der Bauverwaltung und der Rechtsbeistand der Gemeinde.